Integration lohnt sich für alle

Der Sprecher der Jungen Gruppe der CDU-Fraktion, Matthias BRAUNER, erklärt:

 

"Es ist und bleibt weiterhin unumgänglich an der Integration unserer Mitbürger mit Migrationshintergrund zu arbeiten. So sollten stets die Förderprogramme überprüft, erneuert und ergänzt werden.

Matthias Brauner, Mitglied des Abgeordnetenhauses

Die Berliner Bevölkerung mit Migrationshintergrund macht mittlerweile insgesamt 24 Prozent aus. Somit ist es umso wichtiger, an der Integration unserer Mitbürger zu arbeiten. Bei den Prognoseergebnissen für den Zeitraum 2002-2020 wird der Ausländeranteil in Berlin stetig ansteigen, ungefähr um weitere 1,3 Prozent. Berlin hat auch mit rund 30 Prozent einen doppelt so hohen Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund als der Bundesdurchschnitt. Somit ist sie eine international Zuwanderungsstadt mit erhöhtem Integrationsbedarf. Folglich ist es um so wichtiger, dass Berlin die Weichen für die Zukunft rechtzeitig stellt. Sie ist durch ihre Internationalität zu einer kulturell vielfältigen Stadt geworden, worin gerade auch ihre Attraktivität besteht. Die Pflege und Förderung dieser kulturellen Vielfalt ist somit Chance und Herausforderung zugleich.

Deshalb fordert die Junge Gruppe den Senat zu folgenden Maßnahmen auf:

  • Für die Teilnahme an Deutschkursen sollte ein System geschaffen werden, indem die aktive und auch erfolgreiche Teilnahme belohnt und auch im Falle einer Verweigerung Sanktionen verhangen werden. Als Belohnung für die erfolgreiche Teilnahme könnten Schwimmbadgutscheine oder Zuschüsse zu Vereinsbeiträgen bereit gestellt werden. Als Sanktionen kämen Kürzungen staatlicher Leistungen in Betracht, denn ein Integration kann nur erfolgreich sein, wenn beide Seiten diese unterstützen. Der sichere Umgang mit der deutschen Sprache ist immerhin der entscheidende Schlüssel zur sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Integration.
  • Die Bereitstellung eines bezirklichen „Familienmanagers“ für Migrationsfamilien. Dieser soll die Familie betreuen, um so die Integration zu erleichtern. Weiterhin sind viele Familien mit der Integration überfordert. Ein „An-die-Hand-nehmen“ und eine direkte Anlaufstelle, die bei verschiedenen Behördengängen unterstützt und koordiniert, ist in vielen Fällen mehr als nötig und hilfreich.“
Herr Frau
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