Kai Wegner begrüßt "Zug der Erinnerung" in Spandau

Deutsche Bahn sollte ihren finanziellen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten

Trotz anfänglich erheblicher Widerstände seitens der Deutschen Bahn ist es nun gelungen, den "Zug der Erinnerung" in Spandau zu begrüßen. Am gestrigen Dienstag konnte der Spandauer Bundestagsabgeordnete Kai Wegner (CDU) gemeinsam mit offiziellen Vertretern des Bezirkes wie dem Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung von Spandau Jürgen Vogt, Mitgliedern des Bezirksamtes Spandau sowie Bezirksverordneten den "Zug der Erinnerung" auf den Gleisen des Bahnhofes Spandau empfangen.
Kai Wegner, Mitglied des Deutschen Bundestages
Der gleichnamige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Erinnerung an mehrere hunderttausend Kinder aus Deutschland und dem übrigen Europa, die verschleppt und auf dem Schienennetz in die Konzentrations- und Vernichtungslager des NS-Regimes geschleust wurden, zu pflegen. Dabei tourt der „Zug der Erinnerung“, bestehend aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien nacherzählt wird, durch Deutschland und macht an verschiedenen Bahnhöfen Halt.

Da die Deutsche Bahn den Halt des Zuges im Bahnhof Spandau zunächst verwehrte, bat Kai Wegner in Briefen an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Herrn Dr. Grube, und den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Herrn Kurth, um umfassende Unterstützung der Ausstellung "Zug der Erinnerung". Kurz danach erteilte die Deutsche Bahn dem Verein die Erlaubnis zum Halt auf dem Bahnhof Spandau.

Kai Wegner, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau:
"Ich begrüße diese Erinnerungskultur ausdrücklich und freue mich, dass ich meinen Beitrag zum Halt des Zuges leisten konnte. Hauptanteil an diesem Erfolg hat allerdings die in dieser Angelegenheit sehr engagierte Fraktionsvorsitzende der GAL-Fraktion Frau Höhne. Sie ist mit Nachdruck dafür eingetreten, dass der Zug auch in Spandau Halt macht.
Ich wünsche mir von der Deutschen Bahn, dass sie sich zukünftig noch engagierter für diese Erinnerungskultur einsetzt und Projekte wie den "Zug der Erinnerung" unterstützt. Ich werde mich jedenfalls diesbezüglich erneut an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn wenden und dafür werben. Ich werde auch dafür werben, dass die Deutsche Bahn den Verein von den Kosten der Schienennutzung befreit. Nur so ist der ausschließlich auf Spenden und Stiftungsmitteln angewiesene Verein in der Lage, seine engagierte Arbeit fortzusetzen und möglichst noch auszubauen."
Herr Frau
Einwilligungserklärung
Datenschutzerklärung
Hiermit berechtige ich die CDU Berlin zur Nutzung der Daten im Sinn der nachfolgenden Datenschutzerklärung.*