Jugendgewalt im Koeltzepark erreicht unerträgliches Niveau

CDU fordert Interventionsteam unter der Leitung des Jugendamtes

Die BDP-Freizeitstätte Koeltzepark ist aktuell massiven Zerstörungen ausgesetzt. Neben erheblicher Sachbeschädigung werden auch Mitarbeiterinnen bedroht und Kinder vom Besuch der Freizeitstätte abgehalten.
Diese Delinquenz geht von einer Gruppe von etwa zehn Heranwachsenden aus, die über ein enormes Potential auffälligen Verhaltens verfügen. Sie sind der Polizei bekannt, bedürfen einer großen Aufmerksamkeit durch Straßensozialarbeit, stellen ihre Schulen vor große Herausforderungen, sind teilweise Gegenstand von Fallteam-Besprechungen im Jugendamt.
 
Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau:
„Ich sehe die unabdingbare Notwenigkeit, dass alle maßgeblichen Akteure im Sozialraum mit einer aufeinander abgestimmten Vorgehensweise agieren. Es muss dringend eine Lösungsstrategie entwickelt werden, wie mit den gewaltbereiten Jugendlichen umgegangen wird. Hierzu habe ich die Jugendstadträtin gebeten, ein „Interventionsteam Koeltzepark“ einzurichten, um die Gewaltvorfälle in den Griff zu bekommen.“
 
Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der BVV Spandau:
„Ich begrüße die Initiative unseres Bundestagsabgeordneten Kai Wegner ausdrücklich, ein „Interventionsteam Koeltzepark“ unter Federführung des Jugendamtes einzusetzen. Es muss gelingen, dass sich alle mit den betreffenden Jugendlichen befassten Stellen regelmäßig austauschen und ihre Maßnahmen ganz eng abstimmen. Nur so sehe ich Erfolgschancen, die Jugendlichen wieder auf den richtigen Weg zu bringen und damit auch die Kinder und Jugendlichen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter den Gewaltexzessen leiden, zu schützen.“
 
Frank Bewig, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der BVV Spandau:
„Auf Grund der Dringlichkeit habe ich beantragt, dass sich der Jugendhilfeausschuss in seiner nächsten Sitzung am 18. Mai 2010 intensiv mit den aktuellen Geschehnissen im Koeltzepark beschäftigt. Ich begrüße es sehr, dass ein erster Schritt getan wurde, in dem die sehr professionellen Streetworker vom Träger Outreach nun beauftragt wurden, sich den Jugendlichen anzunehmen. Erste Erfolge sind bereits festzustellen. Es nutzen jedoch die besten Jugendhilfeangebote nichts, wenn das Jugendamt im konkreten Fall kein abgestimmtes Vorgehen zwischen der Freizeitstätte Koeltzepark, den Straßensozialarbeitern, der Polizei, den Familienhelfern, der Jugendgerichtshilfe und den betroffenen Schulen sowie weiteren beteiligten Institutionen im Sozialraum Tätigen koordiniert. Ich bin jedoch optimistisch, dass ein schnell einzusetzendes Interventionsteam Koeltzepark unter der Führung des Jugendamtes den Koeltzepark mittelfristig befrieden kann. Die CDU-Fraktion wird den Aufbau des Interventionsteams durch das Jugendamt unterstützen.“
Herr Frau
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