Ferienjobs dürfen für Schülerinnen und Schüler nicht zum Nullsummenspiel werden

Einkommen aus Ferienjobs werden anrechnungsfrei behandelt

Rechtzeitig vor dem Beginn der Sommerferien hat die Bundesregierung eine Regelung auf den Weg gebracht, die es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, bis zu 1.200 Euro anrechnungsfrei verdienen zu können. Der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner begrüßte die Regelung und stellte klar, dass sich Ferienjobs auch finanziell lohnen müssen.
Kai Wegner, Mitglied des Deutschen Bundestages

Der Berliner Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Landesgruppe Berlin in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Kai Wegner erklärt:

"Viele Schülerinnen und Schüler haben sich bereits für einen Ferienjob in den Sommermonaten beworben. Ferienjobs bieten jungen Menschen eine gute Gelegenheit, sich eigenständig etwas hinzu zu verdienen und gleichzeitig haben sie die Chance, erste Berufserfahrungen zu sammeln.

Diese Eigeninitiative von Schülerinnen und Schülern darf nicht blockiert werden, indem das Einkommen aus einem Ferienjob als Einkommen im Sinne des SGB II angerechnet wird. Denn insbesondere Jugendlichen aus Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften können Ferienjobs helfen eigene Fähigkeiten realistisch einzuschätzen, das Selbstbewusstsein zu stärken und geben einen ersten Anhaltspunkt sich beruflich zu orientieren.

Es wäre ungerecht, wenn einige Jugendliche den vollen Lohn zur Erfüllung ihrer Wünsche behalten dürfen, andere aber Teile ihrer Einkünfte zur Bestreitung des allgemeinen Lebensunterhaltes der Familie einsetzen müssen. Ferienjobs dürfen für Schülerinnen und Schüler aus Bedarfsgemeinschaften nicht zum Nullsummenspiel werden. Aus Gründen der Chancengleichheit müssen Einkommen aus Ferienjobs anrechnungsfrei behandelt werden. Damit werden auch gleichzeitig Arbeitsanreize stärker gefördert.

Vor diesem Hintergrund begrüße ich es ausdrücklich, dass die Bundesregierung rechtzeitig vor Ferienbeginn eine Regelung auf den Weg gebracht hat, die es Schülerinnen und Schülern die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, ermöglicht, bis zu 1.200 Euro für einen Job von längsten vier Wochen je Kalenderjahr, anrechnungsfrei verdienen zu können.

Mit dieser Regelung bleibt den Schülerinnen und Schüler die in diesem Jahr einen Ferienjob annehmen auch das Geld in der eigenen Tasche, das sie sich hart erarbeiten."

Herr Frau
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