TXL: Berlin muss beim Schallschutz nachbessern

Anwohner dürfen nicht unter dem Versagen der Flughafenplaner leiden

Der Vorsitzende der Landesgruppe Berlin in der CDU/CSU-Fraktion und Spandauer Bundestagsabgeordnete Kai Wegner erklärt zu den Warnungen der Flugsicherung, dass die Eröffnung des Flughafens BER womöglich erst frühestens 2020 stattfinden kann:
„Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine Schreckensnachricht vom BER kommt. Nun weist auch noch die Flugsicherung darauf hin, dass sich die Flughafeneröffnung aufgrund von Nachwuchsproblemen bei den Fluglotsen bis ins Jahr 2020 verzögern könnte. Ich erwarte von der neuen Flughafenführung jetzt Klarheit und Wahrheit zu allen Faktoren, die eine Eröffnung erneut verschieben lassen könnten. Sollte der BER tatsächlich erst frühestens 2020 eröffnen können, muss der Senat schnellstens die Notbremse ziehen und verstärkte Schallschutzmaßnahmen für die leidgeplagten Anwohner des Flughafens Tegel
auf den Weg bringen. Die Menschen in Spandau, Reinickendorf und auch Pankow haben jahrelang auf die Zusagen des Senats gehofft, dass sie ruhiger leben können, sobald der Flughafen BER am Netz ist. Das Versagen der Flughafenplaner darf nicht zu Lasten der
Anwohner vom Flughafen Tegel gehen. Unkomplizierte Wege müssen jetzt gefunden werden, wie die unmittelbar betroffenen Gebiete rund um den TXL entlastet werden können. Die Regierenden Bürgermeister von Berlin haben insbesondere in den vergangenen fünf Jahren besondere Verantwortung für die gescheiterten Flughafeneröffnungen getragen.
Nun muss das Land Rückgrat zeigen und für die politischen Führungsversagen am BER einstehen. Das sind wir den Bürgerinnen und Bürgern Berlins schuldig.“
Herr Frau
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