Wo bleibt der rote Teppich für Siemens?

Wegner: CDU Spandau lädt Siemens-Chef zu Gesprächen ein

Die Firma Siemens möchte 500 bis 600 Millionen Euro in Spandau investieren. Doch der Regierende Bürgermeister von Berlin wartet ab, will sich erst 'zu gegebener Zeit' mit dem Siemens-Chef treffen. Mit seiner demonstrativen Gleichgültigkeit gefährdet Michael Müller die Chance, dass in Berlin der Grundstein für ein Silicon Valley an der Spree gelegt wird, kritisiert Kai Wegner.
Kai Wegner, Mitglied des Deutschen BundestagesKai Wegner, Mitglied des Deutschen Bundestages
Der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner erklärt zur öffentlichen Anfrage von Siemens-Chef Joe Kaeser nach einem Chefgespräch mit dem Berliner Senat:

„Man muss sich langsam aber sicher für diesen Senat schämen. Da steht ein Weltunternehmen vor der Tür und will am Standort Berlin 500 bis 600 Millionen Euro investieren und der Regierende Bürgermeister will sich erst ‚zu gegebener Zeit‘ mit dem Konzern treffen. Bei einem solchen Angebot und der damit verbundenen langen Diskussion um den Erhalt wichtiger Industriearbeitsplätze hätte man vom Regierenden Bürgermeister und seiner Wirtschaftssenatorin erwarten müssen, dass sie sofort den roten Teppich für Siemens ausrollen!

Mit seiner demonstrativen Gleichgültigkeit gefährdet Michael Müller die Chance, dass in Berlin der Grundstein für ein Silicon Valley an der Spree gelegt wird. Über das Baurecht, den Denkmalschutz und die verkehrliche Erschließung muss man doch reden können. Herr Müller, jetzt können Sie Ihren Lippenbekenntnissen gegenüber den Siemens-Beschäftigten auch mal Taten folgen lassen. Aber bitte sofort und nicht erst, wenn Siemens in Bayern schneller Ansprechpartner in der Landesregierung gefunden hat!

Gemeinsam mit Spandaus Baustadtrat Frank Bewig und Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke bin ich sehr gern jederzeit bereit, mit Siemens darüber zu sprechen, was der Bezirk Spandau tun kann, um die Siemensstadt zum Silicon Valley der Spree werden zu lassen.“
Herr Frau
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